Unsere Angebote - ein kleiner Überblick
Wir bieten den Flüchtlingen zunächst den wichtigen Deutschunterricht, wenn nötig auch weitere Schulfächer wie Mathematik, Landeskunde usw.
Um die Motivation zu fördern, dürfen Freizeitaktivitäten nicht zu kurz kommen.

©Laura Eckmann, 2015, www.pfjf.de
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Deutschunterricht
Eines der Hauptprobleme von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen ist die deutsche Sprache. Sie ist die Hauptbarriere, die einer erfolgreichen Integration in Deutschland im Weg steht.

Einige der Jugendlichen sprechen Englisch oder Französisch, viele sind allerdings nur der eigenen Landessprache oder gar nur der Sprache eines Gebietes in ihrem Heimatland mächtig.
Viele der Jugendlichen haben zudem nur geringe Schulerfahrung, die oft nicht über das Grundschul- niveau hinausgeht.

Daher bildet der Deutschunterricht eine zentrale Aktivität unserer Vereinsarbeit.

©NetObjetcsFusion, 2012, www.pfjf.de, F1473311

Der Unterricht erfreut sich regelmäßiger Beliebtheit; selbst Jugendliche, die sich bereits in langfristigen Betreuungsunterkünften befinden (in München oder S-Bahn Bereich), nehmen unser zusätzliches Angebot wahr.

Kultur
Alle unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge in Deutschland entstammen einem völlig anderen Kulturkreis als dem deutschen, westlichen.
Einige Möglichkeiten ihnen unsere Kultur näherzubringen sind:

  • Museumsbesuche
  • Stadtführungen
  • Landeskunde
  • Sportevents
  • Musikveranstaltungen usw.
     
©NetObjetcsFusion, 2012, www.pfjf.de, F4530830
©NetObjetcsFusion, 2012, www.pfjf.de, F6393182

Die kulturelle Integration wird zudem durch interaktive Angebote ergänzt,
die das Einleben in und die Anpassung an die neue, bis dato fremde Kultur erleichtern.
Dabei sind folgende Angebote besonders gefragt:

  • Musikinstrumente: Gitarre, Percussion, Keyboard
  • Karten- und Brettspiele
  • Malen und Zeichnen
  • Sport: Fußball, Schwimmen, Badminton, Fahrradfahren

Kochen
Kochen ist eine Aktion, die auf Grund ihrer Interaktivität, Geselligkeit und der Möglichkeit deutsche und fremde Kulturen kennenzulernen, zu einem festen Bestandteil der Vereinsarbeit geworden ist, die einmal wöchentlich stattfindet.
Zwar wird allen Jugendlichen eine Grundversorgung von den Betreuungsstellen geboten, diese reicht in qualitativer Hinsicht meist nicht aus. Bei heimischem Essen kann die Sehnsucht nach der eigenen Heimat ein wenig gestillt und etwas Normalität hergestellt werden.

©Laura Eckmann, 2015, www.pfjf.de
©Laura Eckmann, 2015, www.pfjf.de
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Die Idee beim Kochen ist, dass die Jugendlichen aktiv mitwirken. Viele bringen einige Erfahrung in die Küche mit ein, insbesondere was die Heimatküche angeht. Mit fremden neuen Lebensmitteln lernen sie in der Gruppe mit Spaß und völlig ungezwungen, wie sie diese zubereiten können. Bei Jugendlichen, die keine ausgeprägten Erfahrungen in der Küche mitbringen, ist diese Aktivität wichtig, um in diesem Bereich selbständig zu werden.
Diese Aktivität richtet sich auch nach saisonalen Besonderheiten: so wurden zum Beispiel während der Weihnachtszeit Plätzchen gebacken - lachend und voll konzentriert wurde Teig geknetet, ausgerollt und Plätzchenformen ausgestochen.